Wie stellt man Parfum Dupes her?
Duftkomposition so präzise wie möglich nachzubilden. Dazu wird oft die Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) eingesetzt, eine wissenschaftliche Methode, mit der die einzelnen Duftmoleküle identifiziert werden können. Diese Analyse hilft Parfümeuren dabei, die Kopfnote, Herznote und Basisnote eines Parfums nachzubilden und eine ähnliche Duftwirkung zu erzielen.
Nach der Analyse erfolgt die Auswahl geeigneter Duftstoffe. Dabei kommen sowohl natürliche ätherische Öle als auch synthetische Duftmoleküle zum Einsatz, um den Duftcharakter des Originals nachzuahmen. Hochwertige Designerparfüms enthalten oft seltene und teure Rohstoffe, die in Dupes durch günstigere Alternativen ersetzt werden. Dadurch können ähnliche Dufterlebnisse zu einem deutlich geringeren Preis angeboten werden.
Die Duftstoffe werden anschließend mit Alkohol und fixierenden Substanzen vermischt, um die gewünschte Duftkonzentration zu erreichen, beispielsweise als Eau de Parfum (EdP) oder Eau de Toilette (EdT). Nach dem Mischen durchläuft das Parfum eine Reifungsphase, die mehrere Tage bis Wochen dauern kann. Während dieser Zeit verbinden sich die Duftstoffe optimal miteinander und entfalten ihre volle Wirkung.
Zum Abschluss wird das Dupe mehrfach getestet und mit dem Original verglichen, um sicherzustellen, dass es eine möglichst ähnliche Duftentwicklung aufweist. Obwohl Parfum-Dupes den Originalen oft sehr nahekommen, können sie sich in Haltbarkeit, Intensität und der genauen Entfaltung auf der Haut unterscheiden, da die exakten Rezepturen der Markenparfüms geheim gehalten werden. Dennoch bieten sie eine erschwingliche Alternative für Parfumliebhaber, die luxuriöse Düfte genießen möchten, ohne den hohen Preis für ein Designerparfum zu zahlen.